Star Trek II - Der Zorn des Kahn
Die Besatzung des Raumschiffs Reliant ist im 23. Jahrhundert auf der Suche nach einem unbelebten Planeten, der für einen Test des Genesis-Projekts geeignet ist. Das geheime Vorhaben, unter der Leitung von Dr. Carol Marcus und ihrem Sohn Dr. David Marcus entwickelt, soll durch Terraforming tote Planeten in zur Besiedlung geeignete Welten verwandeln. Bei der Erkundung des Wüstenplaneten Ceti Alpha VI stoßen Captain Terrell und Commander Chekov auf Khan, einen durch gentechnische Experimente optimierten Supermenschen und Tyrannen. Er und seine Gefolgsleute sind fünfzehn Jahre zuvor von Captain Kirk auf diesem Planeten ins Exil verbannt worden. Khan macht Chekov und Terrell mit bewusstseinsverändernden Parasiten gefügig und kapert die Reliant, um die Genesis-Technologie in seine Gewalt zu bekommen und Rache an Kirk zu üben.
Kirk, nun alternder Admiral, befindet sich unterdessen auf Inspektion an Bord seines einstigen Raumschiffs Enterprise, auf dem unter seinem Freund Captain Spock Kadetten ausgebildet werden. Als Dr. Carol Marcus einen Hilferuf sendet, übernimmt Kirk das Kommando. Auf dem Weg zur Wissenschaftsstation trifft die Enterprise auf die Reliant, die plötzlich das Feuer eröffnet. Obwohl sein Raumschiff schwer beschädigt ist, gelingt es Kirk durch einen Bluff, den wieder aufgetauchten Erzfeind Khan in die Flucht zu schlagen.
Auf der Raumstation angelangt, findet Kirk einen Großteil der Wissenschaftler brutal ermordet vor. Terrell und Chekov ließ Khan zwar lebend, aber offenbar traumatisiert zurück. Auf der Suche nach Dr. Carol Marcus und der in einem Torpedo untergebrachten Genesis-Vorrichtung lässt sich Kirk mit seinem Außentrupp in das ausgehöhlte Innere des nahen Planetoiden beamen. Dort trifft er nicht nur Dr. Carol Marcus, mit der er vor Jahren eine Beziehung hatte: Er wird erstmals mit dem gemeinsamen Sohn David konfrontiert, der Kirk die Schuld an der Situation gibt.
Tatsächlich offenbart sich das Planeteninnere als fruchtbare Landschaft: In der Höhle wurde das Genesis-Projekt erfolgreich getestet. Auch ist die Enterprise nicht so stark beschädigt, wie Khan glauben gemacht wurde: Captain Spock kann Kirk und die anderen bald an Bord beamen. Kirk lockt die Reliant mit dem rachsüchtigen Khan an Bord in den Mutara-Nebel, der die wichtigsten Sicherheitsfunktionen beider Raumschiffe außer Kraft setzt: Nur so ist die angeschlagene Enterprise der technisch überlegenen Reliant ebenbürtig.
Dank Kirks größerer Erfahrung kann die Enterprise die Reliant besiegen. Doch als der schwer verwundete Khan das Genesis-Projektil aktiviert, um Kirk mit sich in den Tod zu reißen, kann nur die Selbstlosigkeit Spocks das Raumschiff und seine Besatzung retten: Er repariert den Reaktor, damit die Enterprise rechtzeitig mit Warpgeschwindigkeit vor der Explosion flüchten kann. Dabei stirbt Spock an der Strahlung des Reaktors. Er wird auf dem durch die Explosion des Genesis-Projektils neu geschaffenen Planeten beigesetzt.
Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
Der Film schließt direkt an den Film Star Trek II: Der Zorn des Khan an, an dessen Ende Spock stirbt und sein Leichnam in einer Torpedohülle auf den Planeten Genesis geschossen wird. Nach dem Kampf im Mutara-Nebel befindet sich die schwer beschädigte Enterprise auf dem Weg zur Erde, um dort abgemustert zu werden. Bei der Ankunft im Raumdock bricht Doktor McCoy, der Spocks vulkanisches Katra in sich trägt, in Spocks Quartier ein und wird schließlich von Kirk gestellt, der erkennt, dass mit McCoy etwas nicht stimmt. McCoy versucht illegal, zu dem zum Sperrgebiet erklärten Genesis-Planeten zu gelangen, wird jedoch von der Sicherheit gestellt und in eine psychiatrische Anstalt der Sternenflotte gebracht. Scotty wird zu seinem Leidwesen zur neuen „U.S.S. Excelsior“ versetzt und soll dort den Einbau eines Transwarp-Antriebes überwachen. Währenddessen sind Saavik und David an Bord der U.S.S. Grissom nach Genesis zurückgekehrt, um den neu entstandenen Planeten zu untersuchen. Sie stellen dabei fest, dass Spocks Sarg leer ist. Wenig später finden sie ein vulkanisches Kind, das von Saavik als Spock identifiziert wird. David erklärt Spocks Zustand mit dem Genesis-Phänomen, das zur Regeneration von Spocks Körper führte. David erkennt außerdem, dass der Planet Genesis sich rapide verändert, zunehmend eine Bedrohung wird und zu zerbrechen droht.
Als der klingonische Captain Kruge von dem Genesis-Torpedo erfährt, beschließt er, die aus seiner Sicht „ultimative Waffe“ an sich zu bringen und deswegen nach Genesis zu fliegen. Dort trifft er auf die U.S.S. Grissom, die versehentlich zerstört wird, obwohl er Gefangene nehmen wollte. Er bemerkt jedoch, dass sich noch Saavik und David auf dem Planeten befinden und befiehlt, sie gefangen zu nehmen.
Kirk erkennt durch einen Besuch von Spocks Vater Sarek, dass Spock vor seinem Tod sein Katra, seinen Geist, in McCoy übertragen hat und nur sein Körper gestorben ist. Sarek macht Kirk klar, dass Spock gerettet werden kann, wenn McCoy und Spocks Körper nach Vulkan gebracht werden, um dort den Körper mit seinem Katra wieder zu vereinen. Kirk bittet die Sternenflotte, mit der Enterprise und McCoy nach Genesis zu fliegen, bekommt jedoch eine Absage. Er beschließt daraufhin, McCoy zu „entführen“ und die Enterprise zu kapern. Unterstützt wird er dabei von Uhura, Sulu, Chekov, McCoy und Scotty, der die U.S.S. Excelsior, die versucht die Enterprise zu stoppen, flugunfähig macht. Sie fliehen mit der notdürftig geflickten Enterprise aus dem Raumdock in Richtung Genesis-Planet.
Kruge hat währenddessen David, Saavik und Spock gefangen genommen und will das Geheimnis von Genesis erfahren. Als die Enterprise im Genesis-Sektor eintrifft, wird sie vom klingonischen Schiff überrascht und funktionsunfähig geschossen. Kruge verdeutlicht seine Forderung nach den Genesis-Unterlagen, indem er einen der Gefangenen töten lässt. Es ist David, Kirks Sohn. Geschockt von der Nachricht und dem Zustand der Enterprise beschließt Kirk einen Hinterhalt. Er bietet Kruge die Kapitulation an, der daraufhin Entertruppen auf die Enterprise schickt. Die ist jedoch leer, da Kirk sich auf den Planeten gebeamt und vorher die Selbstzerstörung aktiviert hat. Die Enterprise explodiert samt Klingonen und stürzt über Genesis ab. Auf dem Genesis-Planeten, der nun kurz vor der Zerstörung steht, kann Kirk Kruge davon überzeugen, seine Crew und Saavik auf das klingonische Schiff zu beamen. Danach kommt es zum Kampf zwischen Kruge und Kirk. Kirk kann Kruge besiegen und zusammen mit Spocks Körper im letzten Augenblick Genesis verlassen, bevor der Planet explodiert. Kirk fliegt mit Spock und dem Rest der Crew auf dem gekaperten klingonischen Schiff nach Vulkan, um die Vereinigungszeremonie von Spocks Körper und Geist durchführen zu lassen. Auf dem Berg Seleya wird schließlich Spocks Katra aus McCoy entfernt und auf Spocks Körper übertragen. Am Ende ist die Enterprise-Besatzung wieder komplett vereinigt und bereit, zur Erde zurückzukehren und sich dem dort wartenden Kriegsgerichtsverfahren zu stellen.
Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Nach der Regeneration von Mr. Spock auf dem Planeten Vulkan beschließen Admiral James T. Kirk und seine Crew, zur Erde zurückzukehren. Dort wollen sie sich dafür verantworten, dass sie ohne Genehmigung mit der Enterprise zum Planeten Genesis geflogen sind (siehe Teil III). Mr. Spock schließt sich seinen Kameraden an. Da die Enterprise zerstört wurde, treten sie die Rückkehr mit dem von ihnen gekaperten klingonischen Raumschiff an.
Die Erde wird jedoch mittlerweile von einer unbekannten Sonde bedroht, die rätselhafte, hochenergetische Signale aussendet, die die Ozeane verdampfen; es bildet sich eine dichte Wolkenschicht und in Folge verheerende Unwetter. Das Ende der Menschheit scheint unausweichlich. Der Präsident der Föderation sendet eine letzte Nachricht ins All, in der er vor einer Annäherung an die Erde warnt.
Kirk und seine Crew empfangen diese Warnung. Mr. Spock fällt der Umstand auf, dass die Signale der Sonde auf die Ozeane gerichtet und somit nicht notwendigerweise für die Menschen bestimmt sind. Er findet heraus, dass sie sich unter Wasser wie Gesänge von Buckelwalen anhören müssen. Offenbar erwartet die Sonde eine Antwort, doch die Wale wurden auf der Erde bereits im 21. Jahrhundert ausgerottet. Darauf beschließt Kirk, einen Zeitsprung in das 20. Jahrhundert zu unternehmen und von dort Wale ins 23. Jahrhundert zu holen, damit diese der Sonde antworten.
Die Mannschaft landet im San Francisco des Jahres 1986. In einem Aquarium finden sie ein Buckelwalpärchen namens George und Gracy, das für ihre Zwecke bestens geeignet scheint. Allerdings hat der Zeitsprung die Energieversorgung ihres Raumschiffes stark beeinträchtigt, so dass sie Strahlung aus dem Atomreaktor eines Kriegsschiffes (bezeichnenderweise des Flugzeugträgers USS Enterprise) abzapfen müssen. Da ihnen die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse der 80er Jahre ziemlich unbekannt sind, kommt es zu zahlreichen komischen, aber auch einigen brenzligen Situationen. Während das (wegen seiner Tarnvorrichtung unsichtbare) Raumschiff auf den Waltransport vorbereitet wird, werden die Buckelwale überraschend aus ihrem Bassin ins offene Meer entlassen. Mit Hilfe der Biologin Gillian Taylor gelingt es der Crew jedoch, die Tiere zu orten und an Bord zu beamen.
Zurück im 23. Jahrhundert beantworten die Wale das Signal der Sonde, die daraufhin abdreht. Anschließend muss sich die Crew der Enterprise für die Kaperung der auf Genesis gesprengten Enterprise verantworten. Zur Strafe wird Admiral Kirk zum Captain degradiert und ihm das Kommando über die neue Enterprise NCC-1701-A übertragen.
Star Trek V - Am Rande des Universums
Der Planet Nimbus III war einst ein gemeinsames Projekt der Föderation, der Klingonen und der Romulaner. Auf der Welt in der neutralen Zone sollten Siedler aller drei verfeindeten Völker friedlich wie in einer Freihandelszone leben. Doch der Plan scheiterte, und Nimbus III verkam zu einer öden Wüste, die von Nomaden, Räubern und Ausgestoßenen bewohnt wird.
In dieser Situation taucht der Vulkanier Sybok auf. Mit einer Art Hypnose gelingt es ihm, die Siedler zu beeinflussen und die Konsuln der drei Völker gefangenzunehmen. Die Föderation schickt daraufhin das Raumschiff Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk nach Nimbus III, um die Ordnung wiederherzustellen. Kirk landet mit einer Gruppe auf dem Planeten. Die Mission misslingt jedoch: Das Ganze war ein Hinterhalt, und die Konsuln arbeiten ebenfalls mit Sybok zusammen. Kirk und seine Leute werden gefangengenommen, und der Renegat bemächtigt sich der Enterprise.
An Bord gibt dieser seine wahren Pläne bekannt: Er will mit Hilfe der Enterprise die „Große Barriere“ im Zentrum der Galaxis durchbrechen, da er hinter ihr den mystischen Planeten Sha-Ka-Ree vermutet, der das Paradies darstellen und auf dem Gott leben soll. Kirk, Spock und McCoy versuchen, Sybok die Schiffskontrolle wieder abzunehmen. Doch dieser hat bereits auch Kirks Crew unter seine geistige Gewalt gebracht. Zudem stellt sich heraus, dass Sybok Spocks Halbbruder ist. Die Versuche des Sektenführers, auch Kirk, McCoy und Spock zu beeinflussen, scheitern jedoch.
Der Enterprise gelingt als erstem Raumschiff überhaupt die Durchquerung der „Großen Barriere“. Man wird auch fündig und entdeckt den einsamen Planeten Sha-Ka-Ree. Kirk, Spock, McCoy und Sybok brechen zur Oberfläche auf und stoßen auf ein Wesen, das sich als Gott ausgibt. Kirk hat Zweifel und behält auch recht: Die Erscheinung ist lediglich ein mächtiges Energiewesen, das die Enterprise nutzen will, um vom Planeten zu entkommen. Sybok erkennt seinen Fehler und opfert sich, um seinen Kameraden die Flucht zu ermöglichen. Mit Hilfe eines zusätzlich auftauchenden Raumschiffs der Klingonen können alle schließlich von Sha-Ka-Ree entkommen und auf die Enterprise zurückkehren.
Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Nach der Explosion des Mondes Praxis, der die Hauptenergiequelle der klingonischen Heimatwelt Qonos und damit auch des Reiches darstellte, sind die Klingonen im Rahmen von Hilfsmaßnahmen plötzlich zu Friedensverhandlungen mit der Föderation gezwungen. Captain James T. Kirk muss zu einer letzten Mission aufbrechen: er soll dem klingonischen Kanzler Gorkon ein sicheres Geleit zu den Verhandlungen auf der Erde bieten.
Das erste Treffen mit den Klingonen an Bord der Enterprise verläuft trotz des guten Willens des Kanzlers kühl. Und es kommt noch schlimmer: Auf die Klingonen wird ein Anschlag verübt. Zwei scheinbar von der Enterprise abgefeuerte Photonentorpedos schießen den Schlachtkreuzer manövrierunfähig. Zusätzlich beamen zwei maskierte Männer an Bord und eröffnen das Feuer auf die Klingonen. Dabei wird Gorkon schwer verletzt.
Kirk und Schiffsarzt McCoy beamen auf den Kreuzer und McCoy versucht vergeblich, Gorkons Leben zu retten. Sie ergeben sich den Klingonen, um ihre Unschuld zu beweisen, werden jedoch verhaftet und des Mordes angeklagt. Da die Friedensverhandlungen nicht gefährdet werden sollen, stimmt die Föderation einer Gerichtsverhandlung zu. In einem Schauprozess auf Qonos werden Kirk und McCoy zu lebenslänglicher Haft in den Minen auf dem vereisten Strafasteroiden Rura Penthe verurteilt.
Inzwischen wird auf der Enterprise verzweifelt nach einer Erklärung für die Ermordung des klingonischen Kanzlers gesucht. Es gibt nur eine Erklärung: Ein klingonisches Kriegsschiff mit neuester Tarn-Technologie hat unbemerkt die Torpedos abgefeuert. Außerdem muss es Komplizen auf der Enterprise geben. Eine fieberhafte Suche beginnt, die auch scheinbar von Erfolg gekrönt wird.
Dank der Hilfe der Gestaltenwandlerin Martia – einer Mitgefangenen – gelingt Kirk und McCoy die Flucht aus den Minen. Wenngleich ihr Entkommen nur in einen Hinterhalt führt und ihrer unauffälligen Exekutierung dienen sollte, können beide in letzter Minute an Bord der Enterprise gebeamt werden.
Hier können nicht nur die beiden (nun toten) Attentäter entlarvt werden, sondern auch deren Auftraggeber: Lieutenant Valeris, Spocks vulkanischer Protegé und eigentlich dessen Nachfolgerin an Bord. Mit Hilfe einer Gedankenverschmelzung kommt die Crew einer zwischen Menschen, Klingonen und Romulanern bestehenden Verschwörung auf die Spur, deren Ziel es ist, den Frieden zu boykottieren und kriegerischen Status quo im Weltall aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck wurde ein Spezial-Tarnkreuzer gebaut, der nun bei einem Attentat während der Friedenskonferenz auf dem klingonischen Außenposten Camp Khitomer Rückendeckung geben soll.
Mit Schützenhilfe der von Captain Sulu befehligten USS Excelsior kann die Crew der Enterprise das getarnte Kriegsschiff schließlich besiegen, das Attentat im letzten Augenblick verhindern und sämtliche Verschwörer aus dem Verkehr ziehen.
Kirk und seine Crew haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt, und ihnen bleibt nur noch die Rückkehr zur Erde. Dort soll die Mannschaft abgemustert werden. Grund genug für einen kleinen Umweg auf dem Rückflug.
Star Trek VII - Treffen der Generationen
Der Film beginnt mit dem Jungfernflug der Enterprise-B, auf dem ein Teil der Crew der Originalserie um Captain James T. Kirk als Gast an Bord ist. Das Raumschiff gerät jedoch auf diesem Flug bei der Rettung zweier Flüchtlingsschiffe in ein Energieband. Während der Rettungsaktion der beiden Schiffe werden die Transporter benutzt, so dass, wie sich später herausstellen wird, Personen an Bord gebeamt werden, die schon „Zeit“ im Nexus verbracht haben. Das Schiff wird dabei schwer beschädigt und Kirk, der vorübergehend das Kommando wieder übernimmt, wird bei einem Unfall in dieses Energieband gezogen. Es stellt sich heraus, dass sich in diesem Energieband, dem Nexus, eine Art Paralleluniversum befindet, in dem Zeit und Raum keine Rolle spielen. Kirk findet sich in einer Landschaft wieder, die seiner Heimat Iowa ähnelt. In der wirklichen Welt gilt Kirk allerdings als tot.
Nach einem Zeitsprung wird der Film zur Zeit der Enterprise-D unter Captain Jean-Luc Picard fortgesetzt. Der Wissenschaftler Dr. Tolian Soran plant mit Unterstützung der klingonischen Schwestern Lursa und B’Etor wieder in den Nexus zu gelangen, um in dem dortigen, jenseitigem, im Unendlichen, im Einzigen, Vielzähligen, immer Gegenwärtigen ewig zu leben. Zur Realisierung dieses Plans zerstört er diverse Raumstationen und Planetensysteme, um durch die Gravitationsveränderung die Flugbahn des Nexus so zu steuern, dass er bequem von der Oberfläche des Planeten Veridian III dort hinein gelangen kann. Die Besatzung der Enterprise entdeckt dieses Vorhaben und versucht, Soran und seine Verbündeten zu stoppen; bei einem dieser Versuche in der Nähe von Veridian III wird Geordi LaForge gekidnappt und eine Kamera in seinem Visor versteckt, um taktische Informationen über die Enterprise-D zu bekommen. Mit Hilfe des Visors ermitteln die klingonischen Aggressoren die Schildfrequenz des Föderationsschiffs heraus und greifen an. Es gelingt der Sternenflotten-Crew jedoch, das klingonische Schiff zu zerstören. Dabei wird die Enterprise schwer beschädigt. Die Besatzung wird in die Untertassensektion des Schiffes evakuiert und erlebt eine Notlandung auf dem Planeten Veridian III. Bereits vorher hatte sich Soran dorthin abgesetzt, um ein Projektil in die Sonne des Systems zu schießen; die Explosion soll die entscheidende Kurskorrektur des Nexus bewirken. Picard, der sich ebenfalls vor der Schlacht mit den Klingonen abgesetzt hatte, um Soran zu stoppen, wird mit ihm in den Nexus gezogen. Durch die Explosion der Sonne wird der Planet Veridian III zerstört und somit auch die Crew der Enterprise getötet.
Im Nexus erlebt Picard ein Familienidyll, wie er es sich immer gewünscht hatte. Weil er die Situation als „irreal“ erkennt, verlässt er das traute Heim. Auf einen Rat von Guinan hin - die ihm als eine Art Echo einer Person erscheint - macht er sich zu James T. Kirk auf, der ebenfalls im Nexus gelandet ist und seine alte Farm und seine ehemalige Verlobte als sein Glück wiederentdeckt. Picard überzeugt Kirk von der Irrealität der Situation und erklärt ihm den mörderischen Plan Sorans. Die beiden Kapitäne der Enterprise beschließen, Soran gemeinsam zu stoppen. Da Zeit und Raum im Nexus keine Rolle spielen, gehen sie in der Zeit zurück zu einem Zeitpunkt kurz bevor Soran das Projektil auf die Sonne abfeuert. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Wissenschaftler zu besiegen; dabei wird Kirk jedoch tödlich verletzt und stirbt. Picard begräbt ihn auf Veridian III und wird von einem Shuttle der U.S.S. Farragut gerettet. Für die Enterprise-D ist jedoch keine Bergung mehr möglich und das Schiff muss aufgegeben werden. Die Mannschaft wird gerettet.
Star Trek VIII - Der erste Kontakt
Nachdem das Raumschiff Enterprise-D im letzten Film zerstört wurde, befindet sich die Crew unter Captain Jean-Luc Picard nun auf dem neuen Raumschiff Enterprise-E. Diese befindet sich erst seit einem Jahr im All, als die Albträume Captain Picards wahr werden: Die Borg, eine Spezies erobernder Cyborgs, haben mit einer erneuten Invasion der Vereinten Föderation der Planeten begonnen. Sechs Jahre zuvor war Picard von den Borg assimiliert und in ihr kollektives Bewusstsein integriert worden. Das Oberkommando der Sternenflotte befürchtet, dass er für den nun bevorstehenden Kampf daher ungeeignet sein könnte und gibt der Enterprise den Befehl, die neutrale Zone zu den Romulanern zu überwachen, ein militärisch sinnloser Auftrag. Nach entmutigenden Berichten der Flotte, die sich inzwischen den Borg ohne die Enterprise gestellt hat, widersetzt sich Picard dem Befehl und befiehlt den Flug zum Schlachtfeld im Orbit der Erde. Mit Picards überlegenen Kenntnissen über die Borg gelingt es der verbleibenden Flotte, das feindliche Schiff zu vernichten.
Kurz vor der Zerstörung entkommt jedoch ein kleineres Borgschiff aus dem Mutterschiff und kann durch einen erzeugten Zeitwirbel entkommen. Nach dem Verschwinden dieses Borgschiffs ist die Erde eine Borgwelt: Sie ist offenbar in der Vergangenheit von den Borg assimiliert worden. Da die Enterprise während der Zeitreise des Borgschiffes ebenfalls in den Zeitwirbel geraten ist, scheint sie der Manipulation der Vergangenheit durch die Borg entgangen zu sein. Die Enterprise folgt dem Borgschiff daraufhin in die Vergangenheit, um „den angerichteten Schaden zu reparieren“. Danach bricht der Zeitwirbel zusammen.
Als die Enterprise die Vergangenheit erreicht, ist das Borgschiff dabei, einen Ort auf der Erde in Montana zu beschießen. Der Enterprise gelingt es, das Borgschiff zu zerstören. Anschließend stellt die Mannschaft fest, dass man sich im 21. Jahrhundert, kurz nach dem Dritten Weltkrieg befindet. Das genaue Datum kann kurz darauf bestimmt werden, es ist der 4. April 2063: ein Tag vor dem ersten Kontakt der Menschheit mit Außerirdischen.
Es stellt sich heraus, dass die Borg eine Raketenbasis, von der am nächsten Tag das erste Raumschiff mit Warp-Antrieb starten soll, bombardierten. Durch dessen Flug wurde eine zufällig das Sonnensystem passierende Gruppe von Vulkaniern auf die Menschheit aufmerksam und stellte schließlich den Kontakt her, womit auch der Grundstein für die spätere Gründung der Föderation gelegt wurde. Dieses Ereignis wollten die Borg offenbar verhindern.
Picard, Data, Troi und Crusher beamen sich zu dieser Raketenbasis, um den Schaden zu analysieren. Dort finden sie das beschädigte Warpschiff „Phönix“ und später auch den Erfinder des Warp-Antriebes Zefram Cochrane. Cochrane, ein offensichtlicher Alkoholiker, zweifelt nach dem Angriff noch mehr an seiner Erfindung und betrinkt sich, woraufhin Troi versucht, ihn psychologisch zu betreuen. Seine schwerverletzte Assistentin Lily Sloane wird zur medizinischen Behandlung auf die Enterprise gebeamt. Eine Gruppe Techniker beginnt mit der Reparatur des Schiffes, damit der erste Kontakt stattfinden kann.
Auf der Enterprise treten rätselhafte Fehler bei den Umweltkontrollsystemen auf Deck 16 auf, die sich langsam auf das ganze Schiff ausdehnen. So steigt die Temperatur in weniger als einer Stunde um 10 °C, als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Doch als Picard auf der Erde von diesen Schwierigkeiten erfährt, reagiert er besorgt. Kurz zuvor meinte er, in seinem Geist die Borg zu hören. Er kehrt mit Data zurück auf die Enterprise, wo er kurz darauf auf der Brücke das Problem erkennt: Die Temperatur beträgt 39,1 °C – genau wie in einem Borgschiff. Die Borg gelangten offensichtlich kurz vor der Zerstörung ihres Schiffes auf die Enterprise und begannen unbemerkt mit der Assimilation. Kurz darauf geht der Kontakt zu Teilbereichen des Schiffs verloren, was diese Vermutung bestätigt: Die Borg arbeiten an der Übernahme der Enterprise. Kurz darauf versuchen sie, die Kontrolle über den Computerkern des Schiffs zu übernehmen, was Data mit einer Verschlüsselung des Computers im letzten Moment verhindern kann.
Es beginnt ein Kampf um die Kontrolle des Schiffs. Die Schiffsbesatzung will versuchen, ein Loch in die Plasmatanks am Warpkern zu schießen. Da das Plasmakühlmittel bei Berührung organische Stoffe in Flüssigkeit umwandelt würden die Borg dort getötet werden. Doch nach ersten Kämpfen zwischen der Crew und den Borg wird klar, dass die Crew chancenlos ist. Sie nehmen die Flucht auf, nur Data wird entführt. Die Borg beginnen sofort mit der Assimilation, welche jedoch scheitert. Kurz darauf erscheint ihm die bis dahin unbekannte Königin der Borg. Die Borgkönigin versucht, die Kontrolle über den Computer zu bekommen, wofür sie von Data die Codes benötigt. Sie erfährt vom größten Traum des Androiden, ein Mensch zu werden und beginnt, ihn zu ködern: Die Borg beginnen damit, organisches Material mit Datas Körper zu verbinden
Auch die Krankenstation wird von den Borg überfallen, sodass Personal und Patienten die Flucht ergreifen. Dabei wird die dort behandelte Lily von der Gruppe getrennt und irrt hilflos im Schiff umher, trifft jedoch wenig später auf Picard. Picard gelingt es, das Vertrauen der verstörten Lily zu gewinnen und beide ziehen gemeinsam weiter. Sie suchen zunächst Zuflucht auf dem Holodeck, wo sie sich in einer Dixon-Hill-Simulation in einem Nachtclub verstecken. Picard deaktiviert die Sicherheitskontrollen und erschießt mit einer Maschinenpistole einen Borg, der sich kurz darauf als assimiliertes Crew-Mitglied erweist. Ohne Gefühlsregung nimmt Picard den toten und mit technischen Bauteilen versehenen Körper aus und findet schließlich den Neuroprozessor. Durch diesen ist es Picard möglich, alle Befehle, die dieser Borg vom Kollektiv bekam, zu lesen.
Auf der Brücke teilt Picard den anderen Führungsoffizieren den Plan der Borg mit, die Borg dieser Zeit am anderen Ende der Galaxis im Delta-Quadranten zu kontaktieren, damit diese Verstärkung schicken: Die Erde dieser Zeit wäre ein leichtes Ziel. Um ein Signal in den Delta-Quadranten zu schicken, muss der Deflektorschirm auf der Außenhülle des Schiffs verändert werden, was Picard, Worf und Hawk verhindern können.
Auf der Erde konnte die Phönix inzwischen repariert werden. Troi, Riker und LaForge gelang es nach mehreren Versuchen auch, den an sich selbst zweifelnden Cochrane zu überzeugen: Sie zeigten ihm, zu welcher Zukunft sein Flug der Menschheit verhelfen wird. Cochrane beschließt, den Flug zu unternehmen, Riker und LaForge schließen sich ihm an.
Unterdessen dringen die Borg im Schiff immer weiter vor. Daher wird auf der Brücke die Möglichkeit der Selbstzerstörung der Enterprise diskutiert. Picard lehnt diesen Vorschlag zornig ab, überwirft sich mit Worf und zieht sich in seinen Raum zurück. Lily folgt ihm und stellt ihn zur Rede. Es wird deutlich, dass Picard durch seine frühere eigene Assimilation wild entschlossen ist, den Borg Widerstand zu leisten und keinesfalls aufzugeben. Lily vergleicht ihn mit dem rachsüchtigen Käpt'n Ahab aus Moby Dick. Picard erkennt nun, dass er kurz davor ist, einen ähnlichen Fehler wie der letztlich gescheiterte Ahab zu begehen. Er besinnt sich und gibt schließlich den Befehl zur Selbstzerstörung der Enterprise.
Während der Rest der Besatzung sich durch Rettungskapseln auf die Erde in Sicherheit bringt, bleibt Picard auf dem Schiff, um Data, der weiterhin von den Borg festgehalten wird, zu retten. Er gelangt zur Borgkönigin und bietet sich im Austausch für die Freilassung Datas an. Doch Data weigert sich zu gehen und gibt vor, zu den Borg übergelaufen zu sein. Er deaktiviert die Selbstzerstörung und übergibt den Borg die Computerkontrolle.
Die Phönix ist mittlerweile gestartet und bereitet sich im Weltraum auf den ersten Warpflug vor. Die Borgkönigin befiehlt Data, auf das völlig wehrlose Schiff zu feuern.
Doch die durch Data abgefeuerten Quantentorpedos der Enterprise verfehlen ihr Ziel. Er zerstört einen Plasmatank und Plasmakühlmittel strömt aus. Picard versucht, sich in Sicherheit zu bringen, indem er an herabhängenden Schläuchen hochklettert, doch die Borgkönigin hält sich an ihm fest und versucht ihn herunterzuziehen, was Data verhindert, wobei er die von den Borg eingebauten organischen Hautteile wieder verliert. Das Plasma zerstört den organischen Teil der Königin und alle Borg auf dem Schiff sterben.
Bei der Durchführung des ersten Warpfluges der Menschheit entdeckt ein vulkanisches Schiff die Warpsignatur der Phönix und nimmt Kurs auf die Erde. Zefram Cochrane kann kurz darauf den ersten Kontakt der Menschheit mit Außerirdischen herstellen.
Wenig später kehrt die Enterprise in ihre Zeit zurück.
Star Trek IX - Der Aufstand
Während einer diplomatischen Mission erhält die Enterprise die Nachricht, dass Lt. Commander Data einen getarnten Beobachtungsstützpunkt der Föderation offenbar in einem Amoklauf angegriffen und enttarnt habe. Der Beobachtungsstützpunkt wurde gemeinsam mit dem Volk der Son’a betrieben, befand sich auf der Heimatwelt der Ba’ku, einem Planeten in einer Region merkwürdiger kosmischer Phänomene, bekannt als Briar Patch. Die Ba’ku sind anscheinend eine „Prä-Warp-Zivilisation“, die eine reine Agrarkultur betreibt, dabei aber über hoch entwickelte kognitive und motorische Fähigkeiten verfügt. Außerdem hat ihr Planet eine besondere Eigenschaft: Die Strahlung der umgebenden Planetenringe bewirkt bei den Bewohnern die ständige Zell-Regeneration und somit ein praktisch unendliches Leben.
Der leitende Offizier, Admiral Matthew Dougherty, fordert Datas Baupläne an, jedoch will Picard selber herausfinden, was mit Data passiert ist. Der Crew der Enterprise gelingt es schließlich, Data ausfindig zu machen und gemeinsam versuchen sie zu ergründen, was seine irrationale Handlungsweise verursacht hat. Sie finden dabei in einem Stausee ein getarntes Raumschiff, in dem eine holografische Simulation des Ba’ku-Dorfes aufgebaut ist. Weiter finden sie heraus, dass eine Verschwörung von Teilen der Sternenflotte mit den Anführern der Son’a existiert. Die Son’a sind ein sterbendes Volk, das bisher in viele illegale Aktivitäten wie Waffenhandel mit dem Dominion verwickelt war. Gemeinsam mit der Sternenflotte versuchen sie, das Volk der Ba’ku, welches aus ca. 600 Personen besteht, ohne deren Wissen oder Einwilligung auf einen anderen Planeten umzusiedeln, um die regenerativen Eigenschaften der Ba’ku-Heimatwelt kommerziell ausbeuten zu können.
Im Verlauf ihres Aufenthaltes bemerkt auch die Enterprise-Crew die besonderen Eigenschaften des Planeten, so regenerieren sich beispielsweise Geordi LaForges Augen, Worf kommt in die klingonische Pubertät, den Jak'tahla, und Picard wird zusehends schlanker. Ebenfalls flammt die Liebe zwischen Cmd. Riker und Deanna Troi wieder auf. Es stellt sich heraus, dass die friedlichen und einfach lebenden Ba’ku eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit der Natur und gegen die Entwicklung fortschrittlicher Technologien getroffen haben, welche sie einst besaßen. Gegen die Anordnung Admiral Doughertys beginnt die gegen ihn rebellierende Enterprise-Crew um Picard mit der Evakuierung des Ba’ku-Dorfes, um die Verschleppung zu sabotieren. Gleichzeitig macht sich Riker mit der Enterprise auf, um den Föderationsrat zu kontaktieren und das Vorhaben zu verhindern.
Picard wird bei einem Gefecht gegen Son’a-Drohnen gefangen genommen und findet heraus, dass die Son’a in Wirklichkeit verstoßene Ba’ku sind. Diese Verfemten verließen vor langer Zeit ihren Heimatplaneten, als sich ihre Rasse von ihrer überlegenen Technologie lossagte und sich auf dem Planeten im Briar Patch ansiedelte. Einige Son’a sind auf ihrem neuen Heimatplaneten geboren, während andere noch Mitglieder der ursprünglichen „Flüchtlinge“ sind.
Riker schafft es indessen, die Föderation zu warnen, verliert aber in einem Gefecht gegen zwei schwer bewaffnete Son’a-Kreuzer den Warpkern und muss nach innovativer Beseitigung des Schiffes den langsamen Rückweg zu Picard und der Crew antreten.
Gleichzeitig entdeckt Picard im Orbit des Planeten einen Injektor, mit dem die Son’a die regenerative Strahlung des Planeten „ernten“ wollen, dabei aber dessen Atmosphäre vergiften. Der Captain schafft es, die Son’a um deren ruchlosen Anführer Adhar Ru’afo ohne deren Wissen in eine Simulation ihres eigenen Schiffes zu beamen, welche in dem Holo-Raumschiff abläuft, das ursprünglich für die Ba’ku bestimmt war und inzwischen in den Weltraum befördert wurde.
Picard kann zwar den Start des Injektors aufhalten, nicht aber Ru’afo, der sich vom Holoschiff auf den Injektor beamt und den Countdown manuell neu einleitet. Picard folgt ihm, und es kommt zum Kampf, den er für sich entscheiden kann; jedoch ist die Selbstzerstörungsautomatik aktiviert. Im letzten Moment wird Picard von der rechtzeitig zurückgekehrten Enterprise gerettet, während Ru’afo mit seinem Injektor untergeht.
Dank des Eingreifens der Crew der Enterprise kann die Verschwörung aufgedeckt und die Verschleppung der Ba’ku endgültig gestoppt werden. Die Son’a kehren in den Schoß ihrer ursprünglichen Gesellschaft zurück.
Star Trek X - Nemesis
Nach einem Anschlag im Senat von Romulus, dem Heimatplaneten der Romulaner, bei der mit Ausnahme der Verschwörerin alle Senatoren getötet wurden, ergreift Shinzon, ein Bewohner des unwirtlichen Bruderplaneten Remus, die Macht im Romulanischen Imperium.
Die Crew der Enterprise-E, die gerade auf dem Weg nach Betazed ist, um nach der Zeremonie auf der Enterprise die Hochzeit zwischen Troi und Riker auch dort zu feiern, wird daraufhin in einer diplomatischen Mission nach Romulus gerufen.
Auf dem Weg dorthin ortet die Crew auf einem Planeten am Rand der neutralen Zone positronische Signale, die auf eine Lebensform, die Data ähnlich sein müsste, hindeuten. Dort finden Picard, Data und Worf schließlich Androiden-Einzelteile, die sie zusammensetzen. Dieser Android nennt sich B-4 und erweist sich als Prototyp von Data (im Englischen ergibt sich hier ein Wortspiel, da B-4 wie before ‚vorher‘ ausgesprochen wird).
Auf Romulus stellt sich schließlich heraus, dass Shinzon kein echter Remaner ist, sondern ein Klon von Jean-Luc Picard. Er war im Rahmen eines Projektes der Romulaner, in dem der Captain der Enterprise (Picard) ersetzt werden sollte, geschaffen worden; das Projekt wurde aber schließlich fallen gelassen und Shinzon zur Zwangsarbeit auf Remus „verurteilt“. Shinzon gibt vor, sein „Vorbild“ Picard näher kennenlernen und Frieden mit der Föderation schließen zu wollen.
Jedoch verfolgt er eigene Ziele und beamt Picard gegen dessen Willen auf sein Schiff; da er eigentlich Picards Körperzellen benötigt, die mit seinen logischerweise DNA-identisch sind, um zu überleben. Sein Schiff Scimitar - ein stark umgebautes und verbessertes remanisches Raumschiff und der Enterprise taktisch überlegen – ist mit einer Thalaron-Matrix ausgestattet (eine Waffe, die Thalaron-Strahlung nutzt und damit absolut tödlich für biologische Lebensformen ist), die schon den romulanischen Senat getötet hat, doch ist sie wesentlich größer und effektiver und nun in der Lage, das Leben auf einem ganzen Planeten auszulöschen. Größenwahnsinnig geworden, und um sich aus den politischen Schatten seines „DNA-Spenders“ Picard zu befreien, will er das Weltall auf ewig verändern. So beabsichtigt er, die Erde mit dieser Waffe auszulöschen und die Föderation später für das romulanische Reich zu erobern.
Shinzon hat B-4 so programmiert, dass er diesen kontrollieren kann. Er dient nun – ohne es selbst zu wissen – Shinzon als Handlanger und Spion auf der Enterprise. Da LaForge dies rechtzeitig bemerkt, gelingt es Data, B-4 zu ersetzen und Picard zu retten.
Die Enterprise flieht schließlich in Richtung Föderationsgebiet, wo bereits andere Schiffe zur Verstärkung warten. In einem Nebel, der die Langstreckenkommunikation blockiert, wird sie von Shinzons Schiff angegriffen, wodurch der Warp-Antrieb außer Funktion gesetzt wird.
Es kommt zu einem Kampf, bei dem die Enterprise Unterstützung von zwei romulanischen Warbird (Norexan-Klasse) erhält, deren Kommandeure offenbar zur Opposition gegen Shinzon gehören. Shinzons Schiff ist weit überlegen. Nachdem die Warbirds ausgeschaltet, die Schilde der Enterprise nahezu außer Funktion gesetzt und die letzten Photonentorpedos verschossen worden sind, rammt die Enterprise schließlich als letzte Möglichkeit Shinzons Schiff frontal, wobei beide Schiffe schwer beschädigt werden, jedoch bleibt die Waffe der Scimitar einsatzbereit und soll nun gegen die Enterprise eingesetzt werden.
Captain Picard lässt sich schließlich auf Shinzons Schiff beamen, wobei die Transporter der Enterprise durch Überlastung zerstört werden. Data „springt“ daher durch den Weltraum hinüber zu Shinzons Schiff.
Es kommt auf der Scimitar zu einem Showdown zwischen Picard und Shinzon, wobei letzterer den Tod findet. Die Waffe ist aktiviert und würde in wenigen Sekunden die Enterprise zerstören. Data, der Picard inzwischen erreicht hat, schickt ihn mit einem Prototyp eines mobilen Ort-zu-Ort-Transporters zurück auf die Enterprise und opfert sich, indem er mit einem Phaser auf die Waffe feuert und somit eine Explosion auslöst, die Shinzons Schiff völlig zerstört.
Star Trek (2009 Reboot)
Im Jahr 2233 untersucht das Föderationsschiff USS Kelvin unerklärliche Energie-Turbulenzen. Plötzlich taucht ein gewaltiges Raumschiff aus dieser Turbulenz auf – die Narada. Sie greift die Kelvin an, die der Narada hoffnungslos unterlegen ist. Ayel, der erste Offizier der Narada, fordert, dass Captain Richard Robau an Bord kommt. Dieser gibt nach und übergibt das Kommando an seinen ersten Offizier, George Kirk. An Bord der Narada wird er nach einem Raumschiff und Botschafter Spock ausgefragt. Als er die Sternzeit nennt, nimmt Nero, Kommandant der Narada, der bisher Ayel das Reden überlassen hatte, seine Lanze und tötet Captain Robau. Die Narada setzt den Angriff fort und die Kelvin muss evakuiert werden. Um dem Rest der Mannschaft – darunter seiner gebärenden Frau – die Flucht zu ermöglichen, bleibt George Kirk an Bord und rammt, nur wenige Augenblicke nach der Geburt seines Sohnes James Tiberius, die Narada, die dadurch außer Gefecht gesetzt wird. Sein Opfer rettet die verbliebene Mannschaft der Kelvin.
James T. Kirk wächst zu einem rebellischen jungen Mann heran. Anlässlich einer von ihm verursachten Schlägerei mit Sternenflottenkadetten trifft er auf Captain Christopher Pike, der ihn motiviert, dem heldenhaften Vorbild seines Vaters zu folgen und der Flotte beizutreten. An der Sternenflottenakademie freundet er sich mit dem knurrigen, aber herzlichen Arzt Dr. Leonard McCoy an. Seine Versuche, die attraktive Linguistin Uhura zu erobern, bleiben erfolglos.
Auch ein junger Spock hat seinen Weg zur Akademie gefunden, nachdem er wegen seiner menschlichen Abstammung auf Vulkan viel Verachtung hatte erfahren müssen. Er und Kirk geraten aneinander, als Kirk den von Spock programmierten Kobayashi-Maru-Test, ein Test, der die Kadetten mit der unvermeidbaren Vernichtung des eigenen Schiffs konfrontiert, manipuliert, um ihn als Erster überhaupt bestehen zu können. Während der offiziellen Anhörung Kirks trifft ein Notruf von Vulkan ein, doch Kirk darf sich wegen der Manipulationsvorwürfe nicht am Einsatz beteiligen. Sein Freund „Pille“ McCoy schmuggelt ihn daraufhin als seinen Patienten an Bord des neuen Raumschiffs Enterprise.
Kirk erkennt Gemeinsamkeiten zwischen dem Notruf und den Begleitumständen, die zur Vernichtung der Kelvin geführt haben und warnt Pike vor einer Falle. Bei Ankunft der Enterprise ist die Flotte bereits zerstört, und die Narada bohrt den Planetenkern Vulkans an. Angesichts des übermächtigen gegnerischen Schiffes, sieht sich Pike gezwungen, Neros Aufforderung zu folgen, sich auf die Narada zu begeben. Er übergibt Spock das Kommando und befördert Kirk zum Ersten Offizier. Als es Kirk und Sulu gelingt, den Bohrer zu sabotieren, ist es bereits zu spät: Nero schießt ein Projektil mit roter Materie in das Bohrloch, und Vulkan wird von dem in seinem Inneren entstehenden Schwarzen Loch aufgezehrt. Nur wenige tausend Vulkanier, darunter der Ältestenrat und Spocks Vater Sarek, können gerettet werden, Spocks Mutter Amanda Grayson hingegen kommt ums Leben. Mit dem Ziel, sukzessive alle Föderationswelten zu zerstören, nimmt Nero Kurs auf die Erde und verhört Pike, um an Details über deren Verteidigungsanlagen zu gelangen.
Nach einer hitzigen Debatte um die weitere Strategie wird Kirk von Spock wegen Meuterei auf der Eiswelt Delta Vega ausgesetzt, wo Kirk auf den aus der Zukunft stammenden Spock trifft, der die Zerstörung seiner Heimat machtlos hatte miterleben müssen. Er klärt Kirk über die Umstände, wie er und Nero in Kirks Gegenwart gekommen sind auf. Im Jahr 2387 droht der Galaxis Gefahr durch eine abnorm verlaufende Supernova. An Bord eines speziell ausgerüsteten Schiffes versucht Botschafter Spock die Katastrophe aufzuhalten, indem er mittels roter Materie künstlich ein Schwarzes Loch erzeugt, das den explodierten Stern absorbieren soll. Doch es gelingt dem Vulkanier nicht rechtzeitig, den Planeten Romulus vor der Zerstörung zu bewahren. Getrieben von Rache für den Tod seiner Familie und die Vernichtung seines Volkes greift Nero, Captain des romulanischen Bergbauschiffes Narada, Spock an. Außerstande, sich aus dem Gravitationsfeld des Schwarzen Loches zu befreien, werden beide Schiffe in die Vergangenheit geworfen. Nero taucht zuerst 154 Jahre in der Vergangenheit auf und zerstört die Kelvin, wodurch im weiteren Verlauf eine alternative Zeitlinie geschaffen wird. Während Nero 25 Jahre auf Spock wartet, vergehen für diesen nur Sekunden, bis er im Jahr 2258 auftaucht. Er wird von Nero gefangen genommen und auf Delta Vega ausgesetzt. Nero behält Spocks Schiff mit der roten Materie an Bord und zerstört Vulkan, während Spock hilflos zusehen muss. Spock berichtet Kirk auch von der anzustrebenden Freundschaft zwischen ihnen beiden und erklärt ihm, dass er unbedingt Captain der Enterprise werden müsse. Sie begeben sich zu einem Außenposten der Föderation auf diesem Planeten, wo sie auf Montgomery Scott treffen, der hier unfreiwillig Dienst tut. Unter Ausnutzung einer von Scotts künftigen Transportertheorien, die ihm vom alten Spock mitgeteilt wird, können Scott und Kirk an Bord der Enterprise gebeamt werden, obwohl diese mit Warpgeschwindigkeit fliegt.
Kirk erlangt das Kommando, indem er, dem Rat des alten Spock folgend, dessen jüngeres Pendant zu einer emotionalen Überreaktion provoziert, die diesen für das Amt des Captains disqualifiziert. Die Enterprise nimmt Kurs auf die Erde, wo Nero bereits den Planetenbohrer in Betrieb genommen hat. Durch ein geschicktes taktisches Manöver, vorgeschlagen von Pavel Chekov, gelingt es der Enterprise, sich hinter dem Saturnmond Titan zu verstecken. Nachdem sich Kirk und Spock miteinander arrangiert haben, beamen die beiden auf die Narada, um Captain Pike zu befreien. Spock requiriert das Schiff seines älteren Selbst, zerstört damit den Bohrer und lockt Nero von der Erde weg. Während er auf Kollisionskurs mit der Narada geht, wird diese von der Enterprise unter Dauerfeuer angegriffen. Spock, Kirk und Pike werden im letzten Moment zurück auf die Enterprise gebeamt. Die freigesetzte rote Materie erzeugt ein Schwarzes Loch inmitten der Narada. Kirk bietet Nero die Rettung seiner Mannschaft an, aber der Romulaner zieht den Untergang mit seinem Schiff vor. Die Enterprise entgeht der Zerstörung durch Abwurf und Zündung des Warp-Kerns.
Kirk wird zum Captain der Enterprise befördert und tritt somit die Nachfolge des ebenfalls beförderten Admiral Pike an. Spock, der die Absicht hegt, die Sternenflotte zu verlassen, um beim Aufbau einer vulkanischen Kolonie zu helfen, trifft auf sein älteres Selbst. Botschafter Spock erklärt ihm, dass er und Kirk aufeinander angewiesen sind und gibt ihm den Rat, seinen Gefühlen zu folgen, statt sich völlig der Logik zu verschreiben. Daraufhin übernimmt der jüngere Spock den Posten des Ersten Offiziers unter Kirks Kommando.
Kurz darauf beginnt die Enterprise ihre Reisen durchs Universum ...
Quelle:
Wikipedia.de